Bodman-Ludwigshafen - Ludwigshafen-Holzplatz

Country/Area

Community

Bodman-Ludwigshafen

Place name

Ludwigshafen-Holzplatz

Type of site

Pile Dwelling Site (PD / S3)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:15

Responsible for site

Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Arbeitsstelle für Feuchtbodenarchäologie
Fischersteig 9
783443 Gaienhofen-Hemmenhofen
e-mail: helmut.schlichtherle@rps.bwl.de

Administrative contact

Regierungspräsidium Stuttgart, Ref. 85 D - 78343 Gaienhofen-Hemmenhofen Fischersteig 9 Regierungspräsidium Freiburg, Ref. 26 D - 79083 Freiburg i. B. Bissierstrasse 7
Extension (ha): 
5,73
Height above sea level (m): 
394,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Funde der Pfyner und Horgener Kultur sowie der jüngeren Frühbronzezeit. Einzelfund der frühen Eisenzeit.

Description

see German version (no translation available). / Der Fundplatz liegt am Bodensee (Überlinger See) und ist ein seit dem 19. Jh. bekannter Siedlungsplatz westlich der Mündung des „Mühlebaches“ von Ludwigshafen. Oberflächenaufsammlungen seit den 1970er Jahren. Die umfangreiche, bislang erst ausschnittweise durch Einzeltauchgänge 1982, 1994-95 und Tauchsondagen 1983 durch das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg sondierte Anlage ist im Zusammenhang mit der benachbarten Station Ludwigshafen-Seehalde als Standardsiedelplatz zu bewerten. Pfahlfeld- und Kulturschichtareale ziehen sich uferparallel auf eine Länge von ca. 800m. Im Osten, im sog. Bundesbahnhafen (am heutigen Rathaus - vormals 'Zollhaus') und anschließend westlich davon zieht das Pfahlfeld unter neuzeitliche Aufschüttungen. Westlich der Hafenareale liegen die Pfahlfelder in Haldennähe und konzentrieren sich hier auf einen 30-35m breiten uferparallelen Streifen. Endneolithische und frühbronzezeitliche Kulturschichten befinden sich vor allem am seeseitigen Rand der Anlage. Der Fundplatz umfasst eine Kulturschicht und ein ausgedehntes Pfahlfeld.

Bibliography comment

Wagner 1908, 59; Schlichtherle 1996; Köninger 2002, 44-49; ders. 2003, 53-56.