Friedrichshafen - Seemoos-Seemooser Horn

Country/Area

Community

Friedrichshafen

Place name

Seemoos-Seemooser Horn

Type of site

Pile Dwelling Site (PD / S3)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:17

Responsible for site

Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Arbeitsstelle für Feuchtbodenarchäologie
Fischersteig 9
783443 Gaienhofen-Hemmenhofen
e-mail: helmut.schlichtherle@rps.bwl.de

Administrative contact

Regierungspräsidium Stuttgart, Ref. 85 D - 78343 Gaienhofen-Hemmenhofen Fischersteig 9 Regierungspräsidium Tübingen, Ref. 26 D - 72016 Tübingen Alexanderstrasse 48
Extension (ha): 
2,34
Height above sea level (m): 
394,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Lithisches Fundmaterial des Jung- und Endneolithikums.

Description

see German version (no translation available). / Der Fundplatz liegt am Bodensee (Obersee), westlich von Friedrichshafen am Seemooser Horn. 1820 entdeckte P. Lanz Silexgeräte am Friedrichshafener Ufer, die er jedoch unbeachtet ließ. Das Ufer wurde 1865 von Landeskonservator K. D. Hassler abgesucht. Erwähnt werden die Plätze von Seemoos erstmals 1888 im 9. Pfahlbaubericht. E. v. Tröltsch übergibt 1891 unter anderem Funde von Seemoos der Königlichen Altertumssammlung in Stuttgart. Vor und um die Jahrhundertwende sammelte R. Pufahl sen. (1854-1912) in Seemoos. Die Sammeltätigkeit wurde von seinem Sohn R. Pufahl (1894-1970) fortgesetzt. Der Platz wird in der Sammlung Pufahl als Seemoos I bezeichnet. 1986 fand vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg eine Erkundung der Plätze Manzell und Seemoos vom Boot aus statt. Das lithische Material der Sammlung Pufahl lässt sich im Wesentlichen der Pfyner und Horgener Kultur zuordnen. Laut Bestimmung des Rohmaterials nach A. Sauer (in Gössler 1915, 144ff.) befinden sich 2 Werkzeuge aus „dichtem schwarzem Tonschiefer“ in der Sammlung, wahrscheinlich handelt es sich um „Aphanit“. U.a. befinden sich auch Nephritbeile in der Sammlung, bei denen es sich der Beschreibung nach um Edelserpentin handeln kann (genaue Lokalisierung unklar, Manzell, Seemooser-Horn oder/und Seemoos-Königsweg). Der Fundplatz weist eine weit ausgedehnte Fundstreuung auf.

Bibliography comment

Heierli 1888, 39; Tröltsch 1902, 232; Schnarrenberger 1891, 24; Wiedmann 1991.