Konstanz - Konstanz-Hafenstraße

Country/Area

Community

Konstanz

Place name

Konstanz-Hafenstraße

Type of site

Pile Dwelling Site (PD / S3)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:15

Responsible for site

Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Arbeitsstelle für Feuchtbodenarchäologie
Fischersteig 9
783443 Gaienhofen-Hemmenhofen
e-mail: helmut.schlichtherle@rps.bwl.de

Administrative contact

Regierungspräsidium Stuttgart, Ref. 85 D - 78343 Gaienhofen-Hemmenhofen Fischersteig 9 Regierungspräsidium Freiburg, Ref. 26 D - 79083 Freiburg i. B. Bissierstrasse 7
Extension (ha): 
2,86
Height above sea level (m): 
395,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Fundkomplexe der Pfyner Kultur, der Horgener Kultur und der Schnurkeramik.

Description

see German version (no translation available). / Der Fundplatz liegt am Bodensee (Obersee), am südlichen Rand des Altstadtgebietes von Konstanz. Die Station lag ursprünglich am Bodenseeufer und noch während des Mittelalters im Bereich des Bodenseestrandes. Heute befindet sich die Fundstelle mehrere hundert Meter vom See entfernt, in bemerkenswert hoher absoluter Höhenlage (>395m.ü.NN). Im Zuge von Bauarbeiten 2000 entdeckt, wurde die Station landwärts größtenteils abgegraben und seewärts durch eine Bahntrasse überbaut. Untersucht wurden landwärtige Teile des Pfahlfeldes und Fundstreuungen in erodiertem Steinstrand. Kartierungen der Pfähle und Pfostenlöcher zeigen regelmäßige Pfostenstrukturen, die sich teilweise überlagern und somit Mehrphasigkeit anzeigen. Partiell scheinen Palisadenzüge erhalten. Das Pfahlfeld steht möglicherweise mit der seewärts vorgelagerten Station Konstanz-Rauenegg in Kontakt, doch ist dies im breiten, dazwischenliegenden Streifen des Bahnhofsgeländes zurzeit nicht überprüfbar. Die Station repräsentiert mit Konstanz-Rauenegg einen Standardsiedlungsplatz in siedlungsgeographisch bedeutsamer Lage im Umfeld des Konstanzer Rheinübergangs.

Bibliography comment

Schlichtherle 2002b; Mainberger / Schlichtherle 2003a.