Nidau - Moosstation

Country/Area

Community

Nidau

Place name

Moosstation

Type of site

Pile Dwelling Site (PD / S3)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:15

Responsible for site

Archäologischer Dienst des Kantons Bern
Adriano Boschetti : adriano.boschetti@erz.be.ch
Brünnenstrasse 66
3001 Bern

Administrative contact

Archäologischer Dienst des Kantons Bern Brünnenstrasse 66, Postfach 5233 CH - 3001 Bern
Extension (ha): 
0,40
Height above sea level (m): 
428,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Aufgrund von Altfunden ist eine jungneolithische Datierung (Cortaillod) anzunehmen.

Description

see German version (no translation available). / Die früher zeitweise als Port - Moosstation bezeichnete Fundstelle befindet sich auf dem linken Ufer der Zihl, die die Grenze zwischen den Gemeinden Port und Nidau bildet. Sie ist 1922 durch den Geometer B. Moser aus Diessbach kartiert worden. Die einzige Geländeaktivität fand 1925 durch Zigerli im Auftrag der Bieler Museumskommission statt. Nicht auszuschliessen ist auch, dass die von H.E. Herrmann 1949 erwähnten Funde, die 1940 beim Bau einer Abwasserleitung zur Bieler Kläranlage entdeckt wurden, ebenfalls der Moosstation zuzuordnen sind. Neuere Untersuchungen haben nicht stattgefunden und über den Erhaltungszustand der Fundstelle kann derzeit nichts gesagt werden. Bei der Ausgrabung von 1925 wurden nur etwa 20 qm aufgedeckt. In den alten Berichten ist teilweise die Rede, die Fundstelle erstrecke sich über mehr als 400 m dem Fluss entlang. Dies deckt sich nicht mit der Kartierung des zuverlässigen B. Moser, nach dem die Fundstelle etwa 200 m lang sein sollte. Es ist die Rede von zwei Hausgrundrissen, Setzungen aus Kalksteinplatten und an Funden wird von Keramik, Hirschgeweih und Knochen berichtet. Erwähnt wird auch ein Mahlstein und botanische Reste. Die Fundstelle ist von grosser Bedeutung da vermutlich noch grosse Teile unter Land gut erhalten sind. Teilweise dürften sie durch Wohngebäude überbaut sein. Bei der Fundstelle handelt es sich um einen der selten Fundpunkte an einem Fluss.

Bibliography comment

JbSGU 17, 1925, 38; Herrmann 1949, 52-54; Hafner 1995, 14, Zwahlen 2003, 9-11.