Rapperswil-Jona - Feldbach-Ost

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Rapperswil-Jona

Place name

Feldbach-Ost

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Christine Michel

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Thu, 04/09/2015 - 10:09

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Unterwasserarchäologie Stadt Zürich
Christine Michel
christine.michel@zuerich.ch
Seefeldstrasse 317
8008 Zürich

Administrative contact

Kantonsarchäologie St. Gallen Rorschacherstrasse 23 CH - 9001 St. Gallen
Extension (ha): 
4,30
Height above sea level (m): 
405,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Horgen, Frühbronzezeit. Typologische, dendrochronologische und C14-Datierungen.Dendrodaten 1615–1490 v. Chr., das Ende der Mittelkurve fällt in den Beginn der Mittelbronzezeit.

Description

see German version (no translation available). / In den Jahren 1971/72 fanden an dieser Station im Zürichsee Abschwimmaktionen statt. Ein erneutes Abschwimmen konnte 1997 mit GSU / SUSV - Freiwilligen durchgeführt werden. Eine erste Kurzinventarisation und Kontrolle durch die Stadtzürcher Tauchequipe fand im September 2000 statt, was schliesslich zu einer Detailinventarisation im März 2003 führte. In der ganzen Bucht lässt sich ein ausgedehntes Pfahlfeld ausmachen. Horgener und bronzezeitliche Pfahlreihen befinden sich auf einer klar erkennbaren Untiefe etwas im See draussen. Reste von einer Kulturschicht sind hier nur noch geringfügig vorhanden. Die Siedlungsstelle ist wegen ihrer Gleichzeitigkeit mit den seequerenden Verkehrswegen von Hurden-Rosshorn nach Rapperswil von grosser Bedeutung. Die Feldbacher Bucht ist ein beliebter Ankerplatz für Sportboote. Teilweise deutlich hervortretende Pfähle zeigen, dass aktive Erosionschutzmassnahmen erforderlich sind. Eine Ankerverbotszone ist bereits eingerichtet worden. Benachbart zu dieser Siedlung liegt die Fundstelle Zürich Hombrechtikon– Feldbach West (Inventarnummer 125). Alten Berichten zur Folge scheint diese Station im Zürichsee schon vor 1864 entdeckt worden zu sein. Zwischen 1968 und 1971 gab es Abschwimmaktionen von Sporttauchern, danach fanden alle paar Jahre wieder kleinere oder grössere Untersuchungen statt, sodass das Siedlungsareal schon recht gut erforscht ist. Neben einer weit in der Bucht draussen zutage tretenden cortaillodzeitliche Fundzone ist auch ein grösserer Bereich interessant, wo eine sehr gut ausgeprägte, schnurkeramische Kulturschicht vorhanden ist. Es scheinen sich sogar schnurkeramische Hausgrundrisse abzuzeichnen. Das Siedlungsgelände zieht über die Kantonsgrenze hinaus und entspricht dort der Station Rapperswil-Jona - Feldbach Ost (Inventarnummer 126).

Bibliography comment

Unpublished.