Überlingen - Überlingen-Osthafen

Country/Area

Community

Überlingen

Place name

Überlingen-Osthafen

Type of site

Pile Dwelling Site (PD / S3)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:17

Responsible for site

Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Arbeitsstelle für Feuchtbodenarchäologie
Fischersteig 9
783443 Gaienhofen-Hemmenhofen
e-mail: helmut.schlichtherle@rps.bwl.de

Administrative contact

Regierungspräsidium Stuttgart, Ref. 85 D - 78343 Gaienhofen-Hemmenhofen Fischersteig 9 Regierungspräsidium Tübingen, Ref. 26 D - 72016 Tübingen Alexanderstrasse 48

Dating

Years BC

Extension (ha): 
4,15
Height above sea level (m): 
394,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Lithische und keramische Funde der Jungsteinzeit.

Description

see German version (no translation available). / Die Station liegt am Bodensee (Überlinger See) im Bereich des Überlinger-Osthafens. Fundberichte des 19. Jh. sprechen von Pfahlbauten bei Überlingen, erlauben jedoch keine präzise Zuweisung der Fundstelle. In einzelnen Prospektionstauchgängen des Landesdenkmalamtes Baden Württemberg wurde die Station in den 1990er Jahren erkundet. Im Zuge der systematischen Prospektion 2003 erfolgte eine georeferenzierte Vermessung. Aufgrund der Fundstreuung umfasst das Siedlungsareal den Bereich des Osthafens und reicht bis etwa 350m östlich davon. Am südöstlichen Siedlungsrand sind zwei durch Seekreide getrennte, auf schmalem Streifen erhaltene Kulturschichtkeile der Horgener Kultur nachgewiesen. Auch die Pfahlfeldreste befinden sich, mit Ausnahme eines kleineren, ca. 350m² großen Areals, am Westrand des Hafens, östlich der Hafenanlage. Das Fundmaterial ist verhältnismäßig spärlich. Hervorzuheben ist der Fund eines flächenretuschierten Silexdolches. Inwiefern die Kupferfunde westlich des Osthafens ebenfalls der Station zuzurechnen sind, ist ungewiss. Die Fundstelle zeichnet sich durch eine ausgedehnte Fundstreuung, ein Pfahlfeld und zwei Kulturschichten aus.

Bibliography comment

Köninger 2004, 34.