Vinelz - Ländti

Country/Area

Community

Vinelz

Place name

Ländti

Type of site

Associated Pile Dwelling Site (AS / S2)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:15

Responsible for site

Archäologischer Dienst des Kantons Bern
Adriano Boschetti : adriano.boschetti@erz.be.ch
Brünnenstrasse 66
3001 Bern

Administrative contact

Archäologischer Dienst des Kantons Bern Brünnenstrasse 66, Postfach 5233 CH - 3001 Bern
Extension (ha): 
2,00
Height above sea level (m): 
428,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Neolithische Funde aus der Rettungsgrabung von 1979 belegen eine jung- und spätneolithische Datierung (Cortaillod/Lattrigen) sowie mindestens zwei spätbronzezeitliche Siedlungshorizonte (um 1000/900-850 v.Chr.). Sichere Dendrochronologische Daten fehlen noch.

Description

see German version (no translation available). / Die östlich des Vinelzer Ruelbaches am Südufer des Bielersees gelegene Fundstelle Vinelz - Ländti wurde erst 1881/82 und damit relativ spät entdeckt. Erste Ausgrabungen fanden durch E. v. Fellenberg und V. Gross statt. In den Jahren 1972–73, 1979 und 1982 wurde der Bau einer Abwasserleitung archäologisch begleitet. Die Arbeiten von 1979 erreichten den Umfang einer aufwändigen Rettungsgrabung. Im Zusammenhang mit dem geplanten Bau eines neuen Hafens fanden 1980 auch erste Tauchgänge durch U. Ruoff statt. Im Rahmen der Bestandesaufnahme der Bielerseestationen wurden 1985/86 zahlreiche Sondierbohrungen durchgeführt. 2005 wurde im westlichen, seeseitigen Teil der Fundstelle ergebnislos sondiert. Eine anschliessend am östlichen Rand durchgeführte Rettungsgrabung erbrachte hingegen spätbronzezeitliche Baubefunde, Keramik und Bronzeobjekte. Die Fundstelle wird von einer Ufermauer mit vorgelagertem Blockwurf geschnitten. Die seeseitigen Siedlungsreste wurden in den vergangenen Jahren ein Opfer der verstärkten Erosion, während landseitig der Mauer noch zahlreiche Fundschichten vorhanden sind. Bei den Taucharbeiten im Frühjahr 2005 konnte ein Palisadenabschnitt und die Grundrisse von vier Gebäuden erfasst werden. Typologisch gesehen gehören diese Befunde eher zur jüngeren der beiden spötbronzezeitlich Siedlungen, die in den Leitungsgräben an Land angeschnitten worden waren.

Bibliography comment

Gross1986.