Wetzikon - Himmerich

Country/Area

Community

Wetzikon

Place name

Himmerich

Type of site

Associated Pile Dwelling Site (AS / S2)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:16

Responsible for site

Unterwasserarchäologie Stadt Zürich
Christine Michel
Stettbachstrasse 317
8008 Zürich

Administrative contact

Kantonsarchäologie Zürich Stettbachstrasse 7 CH - 8600 Dübendorf
Extension (ha): 
0,20
Height above sea level (m): 
533,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Grossgartach, Cortaillod und Horgen gesichert. Pfyn und Schnurkeramik unsicher. Typologische Datierungen.

Description

see German version (no translation available). / 1857 wurde diese Fundstelle am Pfäffiker See beim Torfstechen durch J. Messikommer entdeckt. In den folgenden Jahren gab es mehrere “Grabungsaktionen” durch Messikommer, wozu es aber keine detaillierten Angaben gibt. Eine Kurzinventarisation 1996 lieferte keine neuen Erkenntnisse. Als Himmerich wird eigentlich nur der etwa meterhoch über der Torffläche liegende Wall nahe dem heutigen Ufer bezeichnet. Das Fundmaterial stammt aus diesem etwa zehn Meter breiten Kiesrücken, sowie dem landseitig dahinter liegenden Riedgebiet, wo Torf abgebaut wurde. Messikommer legte verschiedene Schnitte durch den Wall, deren Lage und Zahl heute nicht mehr zu bestimmen sind. Er und sein Sohn hielten den Fundplatz nie für einen richtigen Pfahlbau, da nur wenige und sehr dünne Pfähle gefunden wurden. Vielmehr hielten sie den Fundort für eine künstlich aufgeschüttete Insel und interpretierten den Platz als Refugium auf festem Land. Nutzer sollten die Bewohner des mehrfach abgebrannten Pfahlbaudorfes Robenhausen gewesen sein, welche das Refugium jeweils bis zum erneuten Aufbau der Siedlung benutzten. Im Fundmaterial ist vor allem der Cortaillod-Komplex und die sechs Grossgartach-Scherben interessant, die ein Indiz für eine sehr frühe Besiedlung des Pfäffikersees darstellen.

Bibliography comment

6. Bericht Zürcher Denkmalpflege 1968/69, 146; Gross et al. 1987, 111; Eberschweiler 1990a, 188; Altorfer 2010.